Dieser Frage können sich Organisationen ab sofort in einem kurzen Online-Selbstbildtest von Auer Consulting & Partner selbstkritisch und explorativ stellen.
Das Ergebnis des ca. 30-45 minütigen, anonymen Testes zeigt als Trend, wie gut die Organisation für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft bereits gerüstet ist. Der Test ist kostenlos und kann auch ohne Wissensmanagement-Vorkenntnisse durchgeführt werden.
Wieder einmal bin ich über ein kleines Fundstück gestolpert, das mich sofort angesichts seiner genialen Schlichtheit begeistert hat. Denn immer noch tun auch wir uns schwer damit, das komplexe Thema Wissensmanagement zu definieren, auf eine einfache Formel zu bringen und in seinen Zielen verständlich zu machen. Diesem kleinen Zitat ist das meiner Meinung nach vortrefflich gelungen:
Im Oktober vergangen Jahres wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes „Exzellente Wissensorganisationen“ 25 kleine und mittlere Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet und der Schweiz als “Exzellente Wissensorganisation” auszeichnet.
Zielsetzung dieses Projektes ist es, konkrete Impulse für einen systematischen und effektiver Umgang mit der Ressource Wissen zu geben. Denn knappe zeitliche, finanzielle und personelle Kapazitäten führen gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen dazu, dass diese den Umgang mit dem scheinbar komplexen Thema „Wissensmanagement“ scheuen.
Heute ausnahmsweise mal nur ein paar kurze Worte:
Lassen wir das zarte Pflänzchen sprießen: FILM AB!
Bereits im Juni hatten wir eines unserer „Lieblingsmodelle“, die Wissenstreppe, vorgestellt. Für uns war sie immer ein anschauliches Modell, um Sinn und Zweck des Wissensmanagements darzustellen und zu vermitteln.
Nun haben wir auf den Wissensmanagement-Tagen in Stuttgart noch einen weiteren „Einsatzzweck“ kennen gelernt: Nämlich den der Begriffsklärung.
Dieser Aussage von Henning Gattwinkel, Geschäftsführer der Unternehmens-beratung GattCO Consulting & Organisationsentwicklung, können wir nur vollen Herzens zustimmen.
Auf seinen Artikel, aus dem dieser Satz stammt, sind wir vor kurzem im Wissensmanagement-Magazin gestoßen – und haben uns nicht nur von dieser These, sondern auch von den anderen Aussagen so angesprochen gefühlt, dass wir auf Herrn Gattwinkel zugegangen sind und ihn gebeten haben, in unserem Blog einen Auszug davon veröffentlichen zu dürfen.
Denn er macht klar und deutlich, dass es beim Wissensmanagement nicht um ausgefeilte Tools und Techniken geht – sondern immer um den Menschen:
Situation
Eine schnell wachsende Multimedia-Agentur hat mit interdisziplinär zusammengesetzten, zum Teil räumlich verteilten Teams zahlreiche Projekte zu stemmen. Viele der Projekte sind dabei thematisch ähnlich gelagert oder bauen aufeinander auf. Die Kunden sind zum großen Teil Stammkunden, mit hohen Ansprüchen hinsichtlich einer schnellen und qualitativ hochwertigen Umsetzung.
In unserer täglichen Arbeit stolpern wir immer wieder über die einhellige Meinung von Unternehmensvertretern, dass mit der Einführung von Web 2.0 oder Social Software bzw. Wikis und Co. das Thema Wissensmanagement sehr gut gelöst ist. Dass dem aber nicht so ist, zeigt sich uns in den verschiedensten Gesprächen mit unseren Kunden und Partner. Viele Unternehmen verstehen Wissensmanagement immer noch als reine IT-Lösung und sind oft damit zu frieden, Ihren Mitarbeiter z.B. ein Wiki zur besseren Wissensverteilung und Dokumentation zur Verfügung stellen zu können. Sind dann aber überrascht, wenn nach den ersten euphorischen Wochen und dem regen Wissensaustausch sich die Begeisterung für das Wiki recht schnell legt.
Schlagworte wie „Wissensarbeit“, „Wissensgesellschaft“ und nicht zuletzt „Wissensmanagement“ prasseln auf Unternehmer derzeit von allen Seiten ein. Gerade in der so genannten Krisenzeit kreisen aktuelle Diskussionen vermehrt um diese Neuausrichtung der Gesellschaft und Wirtschaft. „Wissen“ wird dabei inzwischen als „4. Produktionsfaktor“ geführt, der den klassischen Produktionsfaktoren zunehmend den Rang abläuft. Strategisches Wissensmanagement verspricht passend dazu das gezielte Fördern und Nutzen dieser wertvollen Ressource und somit am Ende klare Wettbewerbs-vorteile.
In unserer Broschüre heißt es “Wissen ist ein Grundstoff, so notwendig wie Wasser und Sauerstoff. Wissen ist ein Schatz im Überfluss, der sich durch den Gebrauch ständig vermehrt. Und doch ist Wissen so wertvoll wie eine Ölquelle, und nicht selten genauso umkämpft.”
Diesen Schatz zu heben, ist eine Herausforderung für jeden Tag. Mit einer Strategie und dem richtigen Werkzeug stellen Sie dabei sicher, dass dieses Unterfangen in Ihrem Unternehmen gelingt. Und schon sind wir beim Wissensmanagement.