01.04.2010
Gedanken
Die Tage habe ich in einer alten brandeins-Ausgabe (unserer Lieblingslektüre und immer wieder Quell für neue Ideen, Anregungen, Motivation) einen Leserbrief wiederentdeckt, in dem ich mir einige Zeilen schon beim ersten Lesen dick markiert hatte:
“Gerade jetzt,” heißt es dort, “wo Zeit knapper als je zuvor zu sein scheint, haben Denkunternehmer kaum Chancen, dem vorherrschenden Effizienzwahn und der Stresskultur des täglichen Lebens auszuweichen. Das konstruktive Denken als zentrale ökonomische Ressource könnte durch Zugeständnisse an Regelwerke und durch mehr Freiräume für Wissensarbeit weiter in den Mittelpunkt gerückt werden.” (Getrud Köppel).