Archiv für die Kategorie 'Modellwerk'

Judith Lell

Fit für die Wissensgesellschaft?

Dieser Frage können sich Organisationen ab sofort in einem kurzen Online-Selbstbildtest von Auer Consulting & Partner selbstkritisch und explorativ stellen.

Das Ergebnis des ca. 30-45 minütigen, anonymen Testes zeigt als Trend, wie gut die Organisation für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft bereits gerüstet ist. Der Test ist kostenlos und kann auch ohne Wissensmanagement-Vorkenntnisse durchgeführt werden.

Judith Lell

Die „erweiterte Wissenstreppe“

Bereits im Juni hatten wir eines unserer „Lieblingsmodelle“, die Wissenstreppe, vorgestellt. Für uns war sie immer ein anschauliches Modell, um Sinn und Zweck des Wissensmanagements darzustellen und zu vermitteln.
Nun haben wir auf den Wissensmanagement-Tagen in Stuttgart noch einen weiteren „Einsatzzweck“ kennen gelernt: Nämlich den der Begriffsklärung.

Unternehmensziele bestimmen die Entwicklungsrichtung eines Unternehmens. Sie sind die Kernelemente strategischer Planung und im Idealfall die Basis aller unternehmerischen Aktivitäten. In den meisten Unternehmen hat das Thema organisationales Wissen in dieser Hinsicht noch keinen Einzug gehalten. Strategische Zielsetzungen konzentrieren sich in der Regel auf markt- und wettbewerbsbezogene Themen und auch auf operativer Ebene wird dieser Aspekt zumeist noch weitgehend vernachlässigt.

Judith Lell

Wo setzt Wissensmanagement an?

Oft werden wir gefragt, ob es einen Standardprozess für Wissensmanagement-Projekte gibt und wie dieser wohl aussieht.

Angesichts der enormen Komplexität und Variabilität des Themas Wissensmanagement „weigern“ wir uns jedoch standhaft, Projekten Standardmodelle oder Einheitskonzepte überzustülpen – schließlich gilt es, für jedes Unternehmen und jede dort vorgefundene „Wissenssituation“ das individuell richtige Vorgehen zu eruieren.

Wissensmanagement ist ein komplexer Prozess, der sich aber ganz einfach anstoßen lässt. Dabei sind es die immer gleichen Fragen, die uns leiten und unser persönliches wissenswerk-Arbeitsmodell gestalten:

  • Was will und muss ich wissen?
  • Was weiß ich davon und was noch nicht?
  • Wie kann ich das, was ich nicht weiß, erlangen?
  • Wie kann ich das, was ich weiß, zugänglich machen?

Kern des Münchner Modells ist die ganzheitliche Betrachtung der Gestaltungsdimensionen Technik, Organisation und Mensch (TOM) für die erfolgreiche Einführung von Wissensmanagement.
Dahinter steht die Überzeugung, dass Wissensmanagement im Unternehmen nicht durch eine vereinzelte Aktion oder die Betrachtung einer einzigen Dimension umgesetzt werden kann. So ist der Aufbau einer Wissensdatenbank ebenso wenig ein Garant für ein funktionierendes Wissensmanagement, wie der Einsatz von einer Wissenslandkarte. Zudem spielt im Wissensmanagement auch immer die menschliche Komponente eine erhebliche Rolle, da nur durch das notwendige Vertrauen – mithin also die Unternehmenskultur – ein nachhaltiger Wissensfluss entstehen kann.

Wofür eigentlich „Wissensmanagement“ – diese Frage bekommen wir – neben dem erstaunten „Wissensmanagement – was ist das eigentlich?“ am häufigsten gestellt.

Grund genug, eines unserer „Lieblingsmodelle“, die Wissenstreppe von North (1998), an dieser Stelle einmal näher vorzustellen. Zeigt es doch wie kein anderes auf, dass Wissensmanagement keinen Selbstzweck verfolgt, sondern einem ganz klaren Unternehmensziel dient: Das der Wettbewerbsfähigkeit und im Idealfall der (Markt-)Führerschaft.

Kristin Block

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