Unternehmensziele bestimmen die Entwicklungsrichtung eines Unternehmens. Sie sind die Kernelemente strategischer Planung und im Idealfall die Basis aller unternehmerischen Aktivitäten. In den meisten Unternehmen hat das Thema organisationales Wissen in dieser Hinsicht noch keinen Einzug gehalten. Strategische Zielsetzungen konzentrieren sich in der Regel auf markt- und wettbewerbsbezogene Themen und auch auf operativer Ebene wird dieser Aspekt zumeist noch weitgehend vernachlässigt.
Oft werden wir gefragt, ob es einen Standardprozess für Wissensmanagement-Projekte gibt und wie dieser wohl aussieht.
Angesichts der enormen Komplexität und Variabilität des Themas Wissensmanagement „weigern“ wir uns jedoch standhaft, Projekten Standardmodelle oder Einheitskonzepte überzustülpen – schließlich gilt es, für jedes Unternehmen und jede dort vorgefundene „Wissenssituation“ das individuell richtige Vorgehen zu eruieren.
Wissensmanagement ist ein komplexer Prozess, der sich aber ganz einfach anstoßen lässt. Dabei sind es die immer gleichen Fragen, die uns leiten und unser persönliches wissenswerk-Arbeitsmodell gestalten:
- Was will und muss ich wissen?
- Was weiß ich davon und was noch nicht?
- Wie kann ich das, was ich nicht weiß, erlangen?
- Wie kann ich das, was ich weiß, zugänglich machen?